<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><xml><records><record><source-app name="Biblio" version="7.x">Drupal-Biblio</source-app><ref-type>17</ref-type><contributors><authors><author><style face="normal" font="default" size="100%">Dvořák, B.</style></author></authors></contributors><titles><title><style face="normal" font="default" size="100%">Über des Ursprung der dorsalen Hinterleibs- und Hinterflügelfärbung der holarktischen Sphingidae am Beispiel der Gattung Sphinx Linnaeus 1758 (Lepidoptera: Sphingidae)</style></title><secondary-title><style face="normal" font="default" size="100%">Nachrichten des Entomologischen Vereins Apollo, N.F.</style></secondary-title></titles><keywords><keyword><style  face="normal" font="default" size="100%">ADAPTATION</style></keyword><keyword><style  face="normal" font="default" size="100%">ADULT FEEDING</style></keyword><keyword><style  face="normal" font="default" size="100%">AGRIUS</style></keyword><keyword><style  face="normal" font="default" size="100%">EVOLUTION</style></keyword><keyword><style  face="normal" font="default" size="100%">MANDUCA</style></keyword><keyword><style  face="normal" font="default" size="100%">MIMICRY</style></keyword><keyword><style  face="normal" font="default" size="100%">POLLINATOR SPECIFICITY</style></keyword><keyword><style  face="normal" font="default" size="100%">SPHINGIDAE</style></keyword><keyword><style  face="normal" font="default" size="100%">SPHINX</style></keyword><keyword><style  face="normal" font="default" size="100%">WING PATTERN</style></keyword></keywords><dates><year><style  face="normal" font="default" size="100%">2019</style></year></dates><volume><style face="normal" font="default" size="100%">40</style></volume><pages><style face="normal" font="default" size="100%">97-112</style></pages><language><style face="normal" font="default" size="100%">eng</style></language><abstract><style face="normal" font="default" size="100%">&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-align:justify;text-justify:inter-ideograph;
line-height:10.8pt;mso-line-height-rule:exactly;mso-layout-grid-align:auto;
punctuation-wrap:simple;text-autospace:ideograph-numeric ideograph-other;
mso-line-break-override:restrictions;vertical-align:baseline&quot;&gt;&amp;quot;&lt;span lang=&quot;EN-US&quot; style=&quot;font-size:9.5pt;color:#0A0A0C;letter-spacing:-.15pt&quot;&gt;Dorsale Hinterleibs- und Hinterfl&amp;uuml;igel&amp;shy;muster einiger Vertreter der Sphinginae weisen bunte Tup&amp;shy;fer auf; es uberwiegen gelbe oder wei&amp;szlig;liche Farbt&amp;ouml;ne. Wenige Ausnahmef&amp;auml;lle sind von roter oder violetter F&amp;auml;rbung gekennzeichnet; ausgerechnet diese scheinen &amp;mdash; aufgrund besonderer Umweltanpassungen, die sich zur&amp;uuml;ckverfolgen lassen &amp;mdash; eine Erklarung fur die Farbt&amp;ouml;ne dieser K&amp;ouml;rperteile liefern zu k&amp;ouml;nnen. Einen besonderen Einblick bietet hierbei die Gattung &lt;i&gt;Sphinx, &lt;/i&gt;die daher bei dieser Betrachtung als Schl&amp;uuml;ssel angewandt werden kann; samtliche nearktische Arten dieser in der Neuen Welt beheimateten Gattung wei&amp;shy;sen nur wei&amp;szlig;liche Dorsalmuster auf, w&amp;auml;hrend diese bei eini&amp;shy;gen wenigen pal&amp;auml;arktischen Arten &amp;mdash; bei einer weitgehend identischen Zeichnung &amp;mdash; intensiv rosaviolett gef&amp;auml;rbt sind. Dieser F&amp;auml;rbunterschied spiegelt wider, wie der vorliegende botanische Vergleich nahelegt, die unterschiedlichen Bl&amp;uuml;tenfarben der in entsprechenden Breiten des jeweiligen Kontinents &amp;uuml;berwiegenden Pflanzenarten: Wahrend es in der Nearktis aufgrund der seit altersher starken Pr&amp;auml;senz nektarsaugender Schw&amp;auml;rmerarten viele sphingophile Pflan&amp;shy;zen gibt, die mit hellen Bl&amp;uuml;tenfarben und n&amp;auml;chtlichem Duft Schw&amp;auml;rmer anlocken, sind die (gr&amp;ouml;&amp;szlig;tenteils verwandten) Pflanzen der nordlichen Pal&amp;auml;arktis, in der die n&amp;auml;chtlichen Best&amp;auml;uber weitgehend fehlten, vorwiegend auf Hymeno&amp;shy;ptera und tagaktive Lepidoptera angewiesen, die sie mit mehr oder weniger violetten F&amp;auml;rbt&amp;ouml;nen anlocken; die letzteren haben &amp;mdash; aus mimetischen Gr&amp;uuml;nden &amp;mdash; den Farbwechsel bei den eingewanderten Vorfahren der heutigen pal&amp;auml;aktischen Arten &lt;i&gt;Sphinx ligustri &lt;/i&gt;LINNAEUS 1758 und &lt;i&gt;S. constricta &lt;/i&gt;BUT&amp;shy;LER, 1885 bewirkt. Der evidente Farbwechsel belegt die Ausbreitung der Gattung &lt;i&gt;Sphinx &lt;/i&gt;aus der Neuen in die Alte Welt &amp;mdash; und zeigt, da&amp;szlig; die Dorsalf&amp;auml;rbung der Sphinginae der Mimese der Falter dient und sich zu den vorwiegenden Fa&amp;auml;ben der von ihnen besuchten Nektarbl&amp;uuml;ten f&amp;uuml;gt.&amp;quot;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
</style></abstract><issue><style face="normal" font="default" size="100%">2</style></issue><section><style face="normal" font="default" size="100%">97</style></section></record></records></xml>